Informationen zur Zentrenauswahl

Alle NHR-Zentren verfügen über aktuelle HPC-Hardware und bieten beste Bedingungen für gut skalierende Anwendungen. Im Folgenden eine Kurzbeschreibung der Ressourcen der Zentren sowie des Beratungsangebots. 

Zentrum  Übersicht Details Hinweise zur Beantragung
NHR4CES@RWTH

CLAIX-2018 besteht aus 1300+ Rechenknoten mit je 2x Intel Skylake 24-Core CPUs und 192 GB Hauptspeicher. Darin sind 48 Knoten mit je 2 NVIDIA V100 GPUs enthalten und Knoten mit bis zu 2.0 TB Hauptspeicher enthalten. Es gibt ein paralleles Dateisystem (10 PB) und ein hochverfügbares Dateisystem (1.5 PB). In Q1/2024 wird ein neues System mit Intel Sapphire Rapids CPUs und NVIDIA H100 GPUs in Betrieb gehen.

Der Support konzentriert sich auf Methoden und Anwendungen im Ingenieurwesen.

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NHR4CES@TUDa

Die Ausbaustufen von Lichtenberg II bestehen aus 1217 Rechenknoten mit 2x Intel Cascade-Lake AP (96 Kerne) oder 2x Intel Sapphire Rapids (104 Kerne) Prozessoren und jeweils 384-512 GB Hauptspeicher, 4x Big-Memory Knoten mit jeweils 1.5-2.0 TB Hauptspeicher, und 11 Beschleunigerknoten mit insgesamt 16x Nvidia V100 und 40x Nvidia A100 GPUs. Alle Knoten und das Dateisystem (6 PB) sind per EDR/HDR Infiniband verbunden.

Der Support konzentriert sich auf Methoden und Anwendungen im Ingenieurwesen.

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NHR@FAU

NHR@FAU betreibt derzeit mehr als 70 000 CPU-Kerne und bietet umfangreiche GPU-Ressourcen für Durchsatzrechnungen sowie moderat parallele Anwendungen (bis 8 GPUs). Verfügbar sind 304 NVIDIA A100 (40/80 GB) sowie 352 NVIDIA A40 Karten; letztere eignen sich insbesondere für Molekulardynamiksimulationen mit Standardpaketen wie GROMACS und AMBER.

Die Benutzer:innenunterstützung ist bekannt für ihre Expertise im Bereich des Performance-Engineerings für CPU- und GPU-Knoten sowie iterative Löser. Im Anwendungssupport hat NHR@FAU einen besonderen Fokus auf atomistische Simulationen.

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NHR@Göttingen

Mit dem HPC-System "Emmy" (111.464 Intel CPU-Kerne), der neuen Partition "Grete" (144 NVIDIA A100 GPUs) sowie modernen Datenmanagementkonzepten und Speichersystemen ermöglicht NHR@Göttingen die Ausführung von rechen- und datenintensiven HPC-Anwendungen, z.B. aus den Bereichen Life-Science, Earth-System-Science, Strömungsmechanik (CFD) und Digital Humanities sowie von Anwendungen aus Künstlicher Intelligenz (KI) und Quantum Computing.

Das Zentrum bietet außerdem ein umfassendes Beratungsangebot.

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NHR@KIT

NHR@KIT betreibt das System "HoreKa" (60.000 CPU-Cores, 668 NVIDIA A100 GPUs) für hoch parallele (GPU-)Simulationen und die "Future Technologies Partition" mit modernsten Architekturen (ARM-CPUs, AMD-GPUs, Graphcore-Beschleuniger etc.). Es existieren fortschrittliche Möglichkeiten zur Performance- und Energiemessung.

Dedizierte Supportstrukturen bedienen die Teilchen- und Astroteilchenphysik, Erdsystemwissenschaften, Ingenieurwesen für Energie und Mobilität, Materialwissenschaft, Software Sustainability und Performance Engineering

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NHR@SW   Link  
NHR@TUD Die HPC-Ressourcen der NHR@TUD-Systeme stellen den Wissenschaftlern etwa 94.000 CPU-Kerne und eine Spitzenleistung von mehr als 1,5 Billiarden Gleitkomma-Operationen pro Sekunde zur Verfügung. Darüber hinaus stehen etwa 500 NVIDIA V100/A100 GPUs für geeignete Anwendungen zur Verfügung. Die Architektur ist speziell auf datenintensive Berechnungen, Big-Data-Analysen und Methoden der künstlichen Intelligenz zugeschnitten und bietet umfangreiche Möglichkeiten zur Energiemessung und Leistungsüberwachung. NHR@TUD setzt sich stark für eine effiziente Ressourcen-Nutzung ein und bietet eine breite Palette von Tools, Beratungs- und Schulungsangeboten zu den oben genannten Themen an. Link Link
NHR@ZIB

Das NHR@ZIB betreibt das HPC-System „Lise“ mit einer CPU-Partition (121'920 Rechenkerne) für hochparallele Anwendungen und eine GPU-Partition (168 Nvidia A100) für datenintensives Rechnen. Das breite Angebot an Datenspeichertechnologien ermöglicht individuelle Nutzungsprofile bezüglich I/O-Anforderungen.

Unsere fachspezifische Beratung unterstützt Forschungsprojekte aus einem breiten Anwendungsspektrum – z. B. Lebenswissenschaften und Erdsystemwissenschaften - sowie KI als Querschnittsmethodik.

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PC2

Das NHR-Zentrum Paderborn Center for Parallel Computing (PC2) betreibt das HPC-System “Noctua 2” (143.000 CPU-Cores, bis zu 2 TB
Arbeitsspeicher, 136 NVIDIA A100, 80 FPGAs, https://pc2.de/go/noctua2).

Neben dem allgemeinen Support für alle Forschungsbereiche kann die Fachberatung des PC2 besonders Forschende aus der Festkörperphysik,
Materialwissenschaften, Chemie, Optoelektronik/Quantenphotonik/Quantum Computing, FPGA/GPU Entwicklung und maschinellem Lernen/KI hochqualifiziert unterstützen.

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